Ökostrom muss neue umweltfreundliche Anlagen fördern

13.06.2008

Verein EnergieVision nimmt Stellung zu Medienberichten und erläutert die Hintergründe

Der Streit um sauberen Ökostrom des Anbieters LichtBlick lenkt aus Sicht des Vereins EnergieVision von den entscheidenden Aspekten bei der Bewertung von Ökostrom ab. Der Verein wird vom Öko-Institut zusammen mit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und der Umweltstiftung WWF Deutschland getragen und vergibt das Ökostrom-Label "ok-power". Entscheidend ist dabei, dass ein Ökostromprodukt neue umweltfreundliche Anlagen fördert und dadurch konventionelle Kraftwerke verdrängt werden. Der Ökostromanbieter LichtBlick war ins Gerede gekommen, weil er entgegen eigener Aussagen kleine Mengen Strom an der Strombörse EEX gehandelt hat.

Weitere Informationen

Stellungnahme zu dem Artikel der Financial Times Deutschland (FTD) "Schummelei beim Ökostrom" vom 10.6.2008 sowie der weiteren Berichterstattung in den Medien

Anprechpartner

Dominik Seebach
Öko-Institut e.V., Institutsbereich Energie & Klimaschutz
Geschäftsstelle Freiburg
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