CO2-Abscheidung und -Ablagerung bei Kraftwerken

12.08.2008

Neue Studie des Öko-Instituts gibt Auskunft über die rechtliche Bewertung, die notwendige Regulierung und eine mögliche Akzeptanz der neuen Technologie

Die großtechnische Abtrennung von CO2, der Abtransport sowie die anschließende Ablagerung in geologischen Formationen (CCS) bildet in vielen Analysen zu zukünftigen Klimaschutzstrategien einen wesentlichen Eckpfeiler, um ambitionierte Klimaschutzziele zu erreichen. Um diese Technologie zu erproben, einzuführen und zu verbreiten, muss nach Ansicht des Öko-Instituts ein geeigneter Regulierungsrahmen geschaffen werden. Dieser sollte die Bedingungen schaffen, dass die verschiedenen Komponenten der CCS-Technologie (Abtrennung, Transport, Ablagerung) zulässig sind.

Zudem sind weitere Maßnahmen notwendig, damit die Wirtschaft ausreichende Anreize erhält, in die CCS Technologie zu investieren und damit die sensible Technologie CCS nicht an mangelnder Akzeptanz allgemein und vor allem an den Standorten von Ablagerungsanlagen  scheitert. Die Studie, die das Öko- Institut im Auftrag des Deutschen Bundestags erstellt hat, beschreibt die derzeitige Rechtslage, diskutiert verschiedene Varianten für einen regulativen Rahmen und stellt dar, wie mit der Akzeptanzproblematik umgegangen  werden sollte.

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Ansprechpartner

Dr. Felix Ch. Matthes
Öko-Institut e.V., Büro Berlin
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Falk Schulze
Öko-Institut e.V., Büro Darmstadt
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