Untersuchung möglicher Folgen eines schweren Unfalls in einem schweizerischen Kernkraftwerk auf die Trinkwasserversorgung

Bei einem schweren Unfall in einem der drei Schweizer Kernkraftwerke kann das Wasser der Flüsse Aare und Rhein über Monate hinaus nicht als Trinkwasser genutzt werden. Sowohl Schweizer als auch deutsche Städte müssten die Trinkwassergewinnung aus ihnen sofort einstellen. Dies ist ein zentrales Ergebnis dieser Studie des Öko-Instituts im Auftrag des Trinationalen Atomschutzverbandes (TRAS) mit Sitz in Basel. Aufgabe war es, die möglichen Folgen eines Unfalls in einem der drei Kernkraftwerke (KKW) Leibstadt, Beznau und Gösgen auf die Trinkwasserversorgung in der Schweiz zu beschreiben.