Sachstandsermittlung zu Information und Kommunikation über Chancen und Risiken neuer Informationstechnologien am Beispiel von WLAN

Endbereicht + Anhang

Untersuchung des Öko-Institut e.V. im Auftrag des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) des Landes Nordrhein- Westfalen.

Drahtlose Netzwerktechnologien, insbesondere lokale drahtlose Netze wie das in dieser Studie im Mittelpunkt stehende WLAN (Wireless Local Area Networks), gewinnen immer mehr an Bedeutung. Angesichts steigender Verbreitung öffentlicher WLAN-Hotspots in Cafes, an Bahnhöfen, Universitäten und Flughäfen etc. kann man davon ausgehen, dass die Dichte öffentlicher Hotspots weiter zunehmen wird. Auch in Privathaushalten wird WLAN immer häufiger eingesetzt. Dabei weist die WLAN-Technologie nicht nur Chancen wie z.B. Flexibilität oder Mobilität auf, sondern möglicherweise auch Risiken, die im Bereich Kosten, Datensicherheit oder elektromagnetische Strahlung von WLAN-Netzwerken liegen können.

In Nordrhein-Westfalen wird zwischen verschiedenen Akteuren ein Dialog zu den Chancen und Risiken neuer und zukünftiger Funktechnologien geführt . Zielsetzung der vorliegenden Studie ist es am Beispiel von WLAN inhaltliche Grundlagen für diesen Dialog bereitzustellen.

Dazu hat das Öko-Institut e.V. im Rahmen der Studie mittels Medienanalyse und Akteursbefragung analysiert, wie die Information und Kommunikation zu den Chancen und Risiken von WLAN bisher verlief, welche Informationen von verschiedenen Akteuren wahrgenommen werden und welcher zukünftige Bedarf diesbezüglich besteht. Auf Basis dieser Untersuchungsergebnisse wurden abschließend für die Zielgruppen Schulen, Unternehmen und allgemeine Öffentlichkeit jeweils Strategien für eine zielgruppengerichtete Kommunikation und Information zu den Chancen und Risiken von WLAN erarbeitet.