Green Goal

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Das Umweltkonzept für die FIFA WM 2006TM

Bei der FIFA WM 2006TM werden zu den 64 Spielen voraussichtlich über 3,2 Millionen Zuschauer aus dem In- und Ausland anreisen; das ist mit einem erheblichen Verkehrsaufkommen verbunden. Daneben gibt es noch andere Bereiche, die sich auf die Umwelt auswirken: In den Stadien werden Strom und Wasser benötigt, Abfälle müssen entsorgt werden.

Damit die negativen Effekte für die Umwelt möglichst gering bleiben, soll die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006TM die erste Sportveranstaltung einer neuen Generation werden: Green GoalTM, das Umweltkonzept für die FIFA WM 2006TM, das das Öko-Institut im Auftrag des Organisationskomitees entwickelt hat, sieht eine neutrale Klimabilanz vor. „Deutschland soll 2006 nicht nur Fußballweltmeister, sondern auch Umweltmeister werden“, sagt Christian Hochfeld, stellvertretender Geschäftsführer des Öko-Instituts in Berlin.

Green GoalTM steht für...

...das erste innovative Umweltkonzept einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft

...die erste klimaneutrale Sportgroßveranstaltung, das heißt: kein negativer Einfluss auf das globale Klima

...die erste Sportgroßveranstaltung mit anspruchsvollen quantitativen Umweltzielen

...das „nachhaltige Erbe“ (Sustainable Legacy) der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006TM

Stand: März 2006

"Ich finde es großartig, dass gerade in meinem Heimatland die erste Fußballweltmeisterschaft stattfindet, die Sport und Umweltschutz einander näher bringen wird. Denn Sport und Umwelt haben viel miteinander zu tun: Sportler brauchen klare Luft und sauberes Wasser, um zu Höchstleistungen zu gelangen. Auf der anderen Seite führen große Sportveranstaltungen wie eine Fußballweltmeisterschaft durchaus zu Schäden an der Umwelt.Besonders wichtig ist in meinen Augen, dass das Umweltkonzept „Green Goal“ zum Klimaschutz beitragen will. Das Geld dafür ist gut investiert. Denn der Klimawandel bedroht viele Menschen vor allem in armen Ländern und ist ein globales Problem, das nur die Nationen gemeinsam lösen können. Ich freue mich daher auf ein großes Fußballfest, das so wichtige Themen wie Umwelt und soziale Entwicklung nicht vergisst.

Prof. Klaus Töpfer
Executiv-Direktor des UN-Umweltprogramms
Green-Goal-Botschafter

"Den Fussball zu verbessern, ihn in die Welt hinauszutragen und dadurch zu einer besseren Welt beizutragen – dieses Motto verfolgt die FIFA schon seit vielen Jahren.Eine bessere Welt erhalten wir auch dadurch, indem wir alle zu ihr und ihren natürlichen Ressourcen Sorge tragen. Green Goal ist deshalb das erste und wichtigste Tor der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006TM."

Joseph S. Blatter
FIFA Präsident

"Mit der Initiative Green Goal hat das deutsche Organisationskomitee Neuland betreten. Deutschland 2006 wird als die erste FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ in die Geschichte eingehen, für die ein von A-Z durchdachtes Umwelt- und Entsorgungskonzept erarbeitet und umgesetzt wurde.Als Vorsitzender der FIFA-Organisationskommission begrüsse ich diese Massnahmen, welche zusammen mit einer innovativen Verkehrs- und Transportorganisation über die WM hinaus Wirkung entfalten und für andere Organisatoren beispielgebend sein werden."

Lennart Johansson
UEFA Präsident