Fukushima – Unfallhergang und seine Folgen

Am 11.3.2011, um 14:46 Uhr japanischer Ortszeit (6:46 Uhr MEZ), erschütterte ein schweres Erd-beben der Stärke 9,0 die Ostküste Japans. Ein dadurch ausgelöster Tsunami mit Wellen bis zu ei-ner Höhe von 38 Metern führte zu massiven Überschwemmungen sowie zu umfangreichen Zerstö-rungen von Straßen, Stromversorgung und weiterer Infrastruktur an der japanischen Ostküste. Von Erdbeben und Tsunami waren auch mehrere Kernkraftwerke betroffen, am schwersten der Kraft-werksstandort Fukushima Dai-ichi. Dort kam es in der Folge der Ereignisse zu Kernschmelzen, schweren Wasserstoffexplosionen und gravierenden Freisetzungen von Radioaktivität.

Nachfolgend hat das Öko-Institut die wichtigsten Fragen zum Unfallhergang, dessen heutiger Be-wertung sowie zur aktuellen Lage in Fukushima zusammengestellt.