Nukleartechnik und Anlagensicherheit

In dem Themenfeld Nukleartechnik und Anlagensicherheit befasst sich das Öko-Institut seit 1980 mit nuklearen und konventionellen Anlagen, Technologien und Anwendungen.

Schwerpunktmäßig werden dabei Fragen der Anlagensicherheit bearbeitet. Außerdem beschäftigen sich die WissenschaftlerInnen mit Fragestellungen der Entsorgung radioaktiver und chemotoxischer Abfälle, der Stilllegung und dem Rückbau sowie dem Notfallschutz nuklearer Anlagen.

Umfangreiche methodische Kompetenzen bestehen im Bereich der deterministischen und probabilistischen Sicherheitsanalyse, der Ereignisanalyse, der Szenarienentwicklung, der Umweltverträglichkeitsprüfung, der Prozessentwicklung und -begleitung sowie bei der Entwicklung von Regelungsentwürfen.

Weitere methodische Schwerpunkte in diesem Themenfeld stellen die Risikobewertung und -kommunikation, die Interessensvermittlung zwischen verschiedenen Stakeholdern und die Konzeption von Governance- und Beteiligungsprozessen dar.

Schwerpunkte

Entsorgung radioaktiver Abfälle (Transport, Zwischen- und Endlagerung)
Stilllegung und Rückbau nuklearer Anlagen
Öffentlichkeitsbeteiligung
Entsorgung konventioneller Abfälle
Notfallschutz
Sicherheit kerntechnischer Anlagen
Sicherheit konventioneller Anlagen mit hohem Gefährdungspotenzial
Risikobewertung und -kommunikation 
Überprüfung und Weiterentwicklung von sicherheitstechnischen Anforderungen (insbes. Regelwerke)
Störfälle und besondere Ereignisse am Beispiel Fukushima – Informationen zu Unfallhergang und Folgen