Transparentes Atommülllager Asse II

Hintergrundinformationen zum Begleitprozess

Asse II

In der Begleitgruppe Asse II ist die Region durch den Landrat und Vertreter der Kreistagsfraktionen, die BürgermeisterInnen der betroffenen Samtgemeinden und der Stadt Wolfenbüttel sowie Vertreter der Bürgerinitiativen und Umweltverbände beteiligt. Diese regionalen VertreterInnen haben zur Verbesserung des eigenen Wissensstandes unabhängige Experten in das Gremium berufen. Außerdem sind der Betreiber, das Bundesamt für Strahlenschutz sowie das Umweltministerium Niedersachsen und das Bundesumweltministerium als zuständige Ministerien vertreten. Weitere Institutionen bieten koordinierende oder beratende Unterstützung, so auch das Öko-Institut. Unsere Aufgabe ist es, den Prozess zu dokumentieren und auszuwerten, auf aktuelle Entwicklungen zu verweisen und Expertise für den Prozess zur Beteiligung der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Die konstituierende Sitzung der Begleitgruppe erfolgte am 21.01.2008. Einen Überblick über die Entwicklungen, die zur Initiierung der Begleitgruppe führten, sind nachzulesen im Bericht:

Unterstützung des BMU im Verfahren zur Stilllegung des Forschungsbergwerkes Asse II - Abschlussbericht zum 31.3.2008

Die Beteiligung der Öffentlichkeit in der Region an einem Endlagerprojekt außerhalb der formalen Regelungen ist ein Novum in Deutschland. In den  Jahren ihres Wirkens hat die Begleitgruppe viel erreicht. Der Begleitprozess führte zu mehr Information, zu sachlicher Diskussion, zu mehr Transparenz und zu mehr Vertrauen zwischen den Beteiligten. Einen Überblick über das im ersten Begleitprozessjahr 2008 Erreichte, gibt der Bericht:

Unterstützung des BMU im Verfahren zur Stilllegung des Forschungsbergwerkes Asse II - Abschlussbericht zum 31.12.2008

In den Jahren 2009 und 2010 begleitete die Begleitgruppe unter anderem den Optionenvergleich und die Auswahl der Option Rückholung. Die Weiterentwicklung der Notfallplanung wurde diskutiert ebenso wie die Vorbereitung der Faktenerhebung. Dabei verfolgte die Begleitgruppe ihre selbstgesteckten Ziele wie die der Interessenbündelung, der Sachdiskussion, der Förderung von Vertrauen und der Transparenz erfolgreich weiter. Dies ist nachzulesen im Abschlussbericht: