Chemikalien-Management und Technologiebewertung

Mit der europäischen REACH-Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien kommen auf Hersteller, Importeure und Anwender von Chemikalien und Zubereitungen neue Herausforderungen zu.

Das Öko-Institut arbeitet gemeinsam mit Unternehmen, Behörden sowie Umwelt- und Verbraucherverbänden an der praxisgerechten Ausgestaltung, analysiert Schwierigkeiten und Chancen, erarbeitet Handlungsempfehlungen und bietet Umsetzungshilfen. Dabei werden auch Schnittstellen zu anderen relevanten Richtlinien evaluiert, beispielsweise zur EU-Richtlinie „Restriction of Hazardous Substances (RoHS), zur EU-Richtlinie „Waste Electrical and Electronic Equipment (WEEE)“ oder zur EU-Richtlinie „Energy-using Products (EuP).

Die Bewertung vorhandener und die Entwicklung neuer Technologien unterstützt das Öko-Institut durch Initiierung und Koordination von Akteurskooperationen und durch Begleitforschung mit Fokus auf ökologische, ökonomische und soziale Aspekte. Im Mittelpunkt stehen die frühzeitige Identifizierung von Chancen und Risiken und die vergleichende Analyse und Bewertung gegenüber Referenztechnologien.

Politische Entscheidungsträger berät das Öko-Institut bezüglich unterschiedlicher Gestaltungsoptionen für erforderliche Anpassungen oder Konkretisierungen des Rechtsrahmens.