Verbundvorhaben: Stromeffizienzklassen für Haushalte. Förderung von Stromsparinnovationen in Haushalt, Markt und Gerätetechnik. Teilvorhaben 2: Optimierungspotentiale, Geschäftsmodelle und Stromsparpotentiale

Das Projekt soll Werkzeuge zum Management des Gesamtstromverbrauchs privater Haushalte zur Verfügung stellen und damit helfen, deren Stromverbrauch dauerhaft zu senken und die Ziele des Energiekonzeptes zu erreichen. Dies geschieht durch die öffentlichkeitswirksame Einführung eines neuen integrativen Labels „Stromeffizienzklassen für Haushalte“ (SE-Klassen für Haushalte), das aus a. der Definition von Stromeffizienzklassen, b. einer symbolträchtigen Bezeichnung und Auszeichnungsprozedur und c. modular abrufbaren und attraktiv angebotenen Optimierungspaketen und Beratungsangeboten besteht. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Entwicklung einer individuellen Stromsparberatung und eines Angebots zum Monitoring des eigenen Stromverbrauchs. Das Projekt gliedert sich in folgende Schritte: AP1: Erarbeitung von Haushaltstypen und eines Klassifikationssystems, AP2: Erstellung eines Bezeichnungssystems für die Klassen und einer Auszeichnungsprozedur für erfolgreiche Haushalte, AP3: Zusammenstellung von Optimierungspaketen, AP4: Stakeholderdialog, AP5: Erprobung in Feldversuch und Survey, AP 6: Ergebnistransfer, AP7: Projektmanagement.

Das Verbundvorhaben wird vom ISOE Institut für Sozial-Ökologische Forschung und gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programmes Sozial-Ökologische Forschung. Das Öko-Institut beteiligt sich an allen Arbeitsschritten und bearbeitet im Rahmen des Teilvorhabens insbesondere die Erarbeitung des Stromeffizienzklassen-Systems und die Berechnung von Einsparpotenzialen, sowie die Entwicklung von Geschäftsmodellen.