Unterstützung des BASE bei der Prozessanalyse des Standortauswahlverfahrens (PaSta)

In dem 15-monatigen Forschungsprojekt analysiert das Öko-Institut e.V. mit dem Unterauftragnehmer Becker Büttner Held (BBH) die grundlegenden gesetzlichen Rahmenbedingungen des Standortauswahlverfahrens, die maßgeblich den Ablauf des Verfahrens bestimmen. Auf dieser Basis sollen mögliche technische, juristische und partizipatorische / sozioökonomische Risiken identifiziert werden, die Auswirkungen auf das Ziel des StandAG – einen Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle mit der bestmöglichen Sicherheit zu ermitteln – haben könnten. Auftraggeberin des Forschungsprojektes ist das BASE (Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung).

Entlang der Fragestellung, welche technischen, juristischen und partizipatorischen / sozioökonomischen Risiken auftreten können, werden Konsequenzen für das Standortauswahlverfahren abgeleitet. Ziel ist es, Handlungsoptionen für potenzielle Maßnahmen aufzuzeigen, um den Risiken und möglichen Konsequenzen angemessen begegnen zu können. Dies beinhaltet auch eine Abschätzung der potenziellen Wirkung auf die Dauer des Verfahrens. Hierbei werden verschiedene mögliche Entwicklungspfade für den Ablauf des Standortauswahlverfahrens identifiziert.