Tätigkeit im Rahmen der Expertenkommission Baden-Württemberg

Nach dem Unfall im japanischen KKW Fukushima hat das Baden-Württembergische Umweltministerium die Durchführung einer Sicherheitsüberprüfung für die KKW Neckarwestheim und Philippsburg beauftragt. In einem ersten Schritt wurden von dem fünfköpfigen Expertengremium, an dem auch das Öko-Institut beteiligt war, die Geschehnisse in den Kernkraftwerken am Standort Fukushima analysiert. Danach wurde insbesondere geprüft, in welchem Umfang die Kernkraftwerke in Baden-Württemberg Sicherheitsreserven in Bezug auf die für die Ereignisse in Japan maßgeblichen Faktoren haben. Die Experten nahmen dazu die Bereiche “getroffene Vorsorge gegen Erdbeben“, „sichere elektrische Energieversorgung am Standort“, „Möglichkeit die Restwärme immer sicher abzuführen“, „Unabhängigkeit der Infrastruktur am Standort“ und die „Durchführbarkeit von Notfallmaßnahmen“ unter die Lupe. Die Ergebnisse wurden in die auf Bundesebene laufenden Beratungen der Reaktorsicherheitskommission (RSK) eingespeist.