Substitution von Primärstoffen im Straßen- und Wegebau durch mineralische Abfälle und Bodenaushub: Stoffströme und Potentiale unter Berücksichtigung von Neu-, Aus- und Rückbau sowie Instandsetzung

In dem Vorhaben wird durch das Öko-Institut auf Basis verschiedener Datenquellen (z. B. ATKIS, Straßeninformationsbanken) eine umfangreiche regionalisierte Datenbasis zum Straßenbestand erstellt. Ergebnis des Vorhabens soll darüber hinaus ein idealisiertes Stoffstrommodell sein, welches mögliche zukünftige Entwicklungen der Straßeninfrastruktur regional differenziert abbildet. Mit ihm sollen sich die derzeitigen und zukünftigen Substitutionspotenziale durch Sekundärrohstoffe abschätzen lassen können. Besonderes Augenmerk soll dabei auf Alter und Zustand des Straßennetzes gelegt werden, um die Entwicklungen der Bedarfe und anfallenden Mengen bis 2050 modellieren zu können. Auf dieser Basis sind dann auch regionale Aussagen zum Straßeninfrastrukturbestand möglich, z. B. zur „Infrastruktur je Einwohner“ für wachsende und schrumpfende Regionen.