Study to assess two exemption requests in Annexes III and IV to Directive 2011/65/EU

Richtlinie 2011/65/EU zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro-und Elektronikgeräten (RoHS 2) legt fest, dass „in Verkehr gebrachte Elektro- und Elektronikgeräte einschließlich Kabeln und Ersatzteilen für die Reparatur, die Wiederverwendung, die Aktualisierung von Funktionen oder die Erweiterung des Leistungsvermögens keine der in Anhang II aufgeführten Stoffe (z. B. Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, polybromierte Biphenyle und polybromierte Diphenylether) enthalten dürfen. Die Kommission hat Anträge auf die Gewährung zwei Ausnahmen von diesen Beschränkungen erhalten:

  • ein Antrag auf Verlängerung der Ausnahme 42 in Annex IV für medizinische Geräte und Überwachungs- und Kontrollinstrumente zu Quecksilber in Drehüberträgern in intravaskulären Ultraschallbildgebungssystemen, die für Betriebsarten mit hoher Betriebsfrequenz (> 50 MHz) geeignet sind.
  • Blei und Chrom VI in elektrischen und elektronischen Initiatoren von Sprengstoffen für den zivilen Bereich zur professionellen Nutzung.
    Das Projektkonsortium wird technische und wissenschaftliche Unterstützung für die Bewertung dieser zwei Anträge auf Ausnahmeregelung von der RoHS-Richtlinie leisten. Die Anträge werden einer Bewertung unterzogen um festzustellen, ob sie in Anbetracht des technischen und wissenschaftlichen Fortschritts gerechtfertigt sind und vor allem, ob der Einsatz eines verbotenen Stoffes oder eines Stoffes, der Einschränkungen unterliegt, in den jeweiligen Antragsfällen entsprechend dem der Kommission in Bezug auf die RoHS-Richtlinie übertragenen Mandat zulässig ist.