Soziale Aspekte von Umweltpolitik. Teilvorhaben 1: Analyse und umweltpolitische Implikationen

Im Zentrum des Forschungsprojektes im Auftrag des Umweltbundesamtes stehen die Wechselwirkungen zwischen ökologischen und sozialen Politikzielen. Das Projektteam analysiert soziale Aspekte in unterschiedlichen umweltpolitisch relevanten Politikfeldern und identifiziert potenzielle Synergien und Konflikte zwischen ökologischen und sozialen Zielen. Das Vorhaben verfolgt das übergreifende Ziel, zur wissenschaftlichen Fundierung einer „Strategie sozialer Umweltpolitik“ beizutragen.

Auf Basis von Literatur-, Diskurs- und Trendanalysen werden zunächst die sozialen Auswirkungen von Umweltpolitik und Umweltbelastungen analysiert. Mithilfe eines eigens entwickelten Analyse- und Bewertungsansatz werden folgend Status Quo-Analysen in umweltrelevanten Handlungsfeldern durchgeführt, Wissenslücken identifiziert und Handlungsbedarfe aufgezeigt. In drei ausgewählten Bereichen werden tiefergehende Analysen der Wechselwirkungen zwischen Umweltschutz und sozialen Zielen durchgeführt. Unter anderem werden die Bereiche Bauen/Wohnen/Stadtentwicklung und Ernährung betrachtet. Das Team erarbeitet konkrete Vorschläge für ökologisch ambitionierte und sozialverträgliche Strategien, um Transformationsprozesse in diesen umweltrelevanten Handlungsfeldern voranzubringen. Das gesamte Projekt wird durch dialogische und partizipative Veranstaltungen begleitet. Ein transdisziplinär aufgestellter Beirat berät das Projekt.

Das Öko-Institut führt das Projekt gemeinsam mit dem Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), dem Forum Ökologisch-Soziale Markt-wirtschaft (FÖS), der Eberhard Karls Universität Tübingen und Zebralog durch.