Sicherheits- und Risikofragen im Nachgang zu den nuklearen Stör- und Unfällen in Japan - Fortsetzung der begonnenen Arbeiten

Die GRS hat im Rahmen des Vorhabens "Sicherheits- und Risikofragen im Nachgang zu den nuklearen Stör- und Unfällen in Japan" Untersuchungen durchgeführt mit dem Ziel, die Unfallabläufe in den betroffenen Kraftwerksblöcken möglichst genau nachzuvollziehen. Des Weiteren wurden Methoden weiterentwickelt, um zukünftig erweiterte Sicherheitsüberprüfungen durchführen zu können. Das Öko-Institut hat im Rahmen dieses Projekts einerseits den Ablauf der Ereignisse am Standort Fukushima-Daini einer vertieften Analyse im Vergleich zum Unfallablauf am Standort Fukushima-Daiichi unterzogen. Dabei zeigte sich, dass wesentliche Unterschiede im Ereignisablauf am Standort Daini im Vergleich zu Daiichi nicht auf anlagentechnische Unterschiede sondern vor allem auf die geringeren Auswirkungen des Erdbeben und des darauf folgenden Tsunamis zurückzuführen sind. Weiterhin wurde exemplarisch der nach Fukushima Daiichi durchgeführte europäische Stresstest in Hinblick auf die angewendete Methodik analysiert. Daraus wurden Empfehlungen hinsichtlich zukünftiger erweiterter Sicherheitsüberprüfungen abgeleitet.