Quecksilberemissionen aus industriellen Quellen – Status Quo und Perspektiven

Ziel des Projektes ist es, die aktuellen Entstehungs- und Verbreitungspfade von Quecksilber aus industriellen Quellen in Deutschland umfassend zu dokumentieren. Dabei soll das spezifische Freisetzungsverhalten von Quecksilber in den Prozessen dokumentiert sowie Emissionspfade (inkl. Produkte) genannt werden. Aktuell angewendete Minderungsmaßnahmen sollen beschrieben und auf ihre Über-tragbarkeit auf andere Branchen hin geprüft werden. Zudem sind die Möglichkeiten für echte Senken in den einzelnen Industriebranchen zu untersuchen. Für alle Maßnahmen sind die Investitions- und Betriebskosten zu evaluieren. Verbleibende Informationslücken und der daraus resultierende Forschungsbedarf sollen dokumentiert werden.

Auf Basis der Untersuchungsergebnisse sollen Vorschläge für eine nationale Quecksilberstrategie der deutschen Industrie – einschließlich einer Kostenbetrachtung – abgeleitet werden. Die Studie bildet die Grundlage für die Entwicklung einer nationalen Quecksilberstrategie im Industriebereich.

Das Projekt wird in Kooperation mit der ÖKOPOL GmbH aus Hamburg, der CUTEC-Institut GmbH aus Clausthal-Zellerfeld und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg für das Umweltbundesamt durchgeführt.