PPP für Nachhaltigkeit.

Analyse des Geschäftsmodells „Public Private Partnership“ bezüglich einer nachhaltigen Entwicklung. Anwendung auf Sanierung und Betrieb öffentlicher Bauten.

Public Private Partnership (PPP) ist eine gesellschaftliche Innovation und ein neues Geschäftsmodell. In den nächsten Jahren werden voraussichtlich Investitionen in einem Umfang von mehreren Hundert Milliarden € auf der Basis von PPP abgewickelt und damit auch ein erheblicher Investitionsstau beseitigt. Aufgrund der finanziellen Zwangslage der öffentlichen Hand und hier insbesondere der Kommunen ist abzusehen, dass PPP als neues Geschäftsmodell einen ungewöhnlichen hohen Stellenwert bekommen und breit angewendet werden wird. Im Fokus von PPP stehen Neubau, Sanierung und Betrieb öffentlicher Bauten aller Art, wobei in der Regel lange Vertragszeiten (20 – 30 Jahre) vereinbart werden. In dem Verbundforschungsprojekt soll das Geschäftsmodell des Public Private Partnership hinsichtlich seiner Vor- und Nachteile bezüglich einer nachhaltigen Entwicklung analysiert werden und es sollen Vorschläge zur Optimierung von PPP unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten entwickelt werden. Als Fallbeispiel dient die Anwendung von PPP in der Stadt Freiburg. (Sanierung, Umbau, Modernisierung, laufende Instandhaltung und Betrieb von sechs Schulen und einer Feuerwache).