Anlagenspezifische Sicherheitsüberprüfung deutscher Kernkraftwerke nach dem Unfall im japanischen KKW Fukushima

Nach dem Unfall im japanischen KKW Fukushima wurde die die deutsche Reaktor Sicherheits-Kommission (RSK) mit der Durchführung einer Sicherheitsüberprüfung für die deutschen KKW beauftragt. Die RSK erstellte einen Anforderungskatalog zu ausgewählten Themen. Die auf Basis des Anforderungskataloges vorgelegten Berichte der Anlagenbetreiber wurden von verschiedenen Expertenteams ausgewertet (Themen: Naturbedingte und zivilisatorische Einwirkungen, Vorsorgemaßnahmen, Systemtechnik SWR/DWR, Notfallmaßnahmen, Abschätzungen und Analysen (Nachweismethoden). Das Öko-Institut war an verschiedenen Arbeitsgruppen beteiligt. Die Ergebnisse der Auswertungen waren Grundlage für die Stellungnahme der RSK "Anlagenspezifische Sicherheitsüberprüfung (RSK-SÜ) deutscher Kernkraftwerke unter Berücksichtigung der Ereignisse in Fukushima-I (Japan)" (437. RSK-Sitzung).