Ökologische und ökonomische Aspekte beim Vergleich von Arbeitsplatzcomputern für den Einsatz in Behörden unter Einbeziehung des Nutzerverhaltens

Ziel des Vorhabens ist die Verbesserung der Datengrundlage zur Ableitung von richtungssicheren Empfehlungen für die Einrichtung umweltfreundlicher Arbeitsplatzcomputer (APC) in Bundesbehörden.

 

A) Auf Basis einer Literaturrecherche und mit Unterstützung von Experten aus Industrie und Wissenschaft sollen für die Komponenten Festplatte, unbestückte Leiterplatte und Prozessor vorhandene Datenlücken geschlossen werden.

B) Für die Berechnung der Umweltauswirkungen der APC benötigt man u.a. Annahmen zu Nutzungsdauer, -häufigkeit und -intensität. Hierfür werden vorhandene Vorschläge (z.B. Energy Star, Ökodesign-Prozess) und Messstandards systematisch ausgewertet. Durch Einbezug von Experten und eigene Untersuchungen wird ein Vorschlag für ein akzeptiertes Nutzungsszenario abgeleitet.

C) Im letzten Schritt erfolgen ökologische und ökonomische Vergleichsrechnungen der unter A) untersuchten Varianten unter dem in B) erarbeiteten Nutzungsszenario. Dieser Prozess wird durch ausgewählte Experten begleitet werden, um eine konsensuale Empfehlung aussprechen zu können.

Ergebnis ist eine ökologisch richtungssichere, auf aktuellen, neutralen und generischen Daten basierende Empfehlung, welche Ausstattung von Arbeitsplatzcomputern unter welchen Nutzungsbedingungen im Hinblick auf Klima- und Ressourcenschutz sinnvoll ist.