Öffentlichkeitsarbeit und Maßnahmen bei außerordentlichem (nicht auf kerntechnische Anlagen bezogenem) nuklearen Notfallschutz bei neuen Bedrohunsformen: Informationsvorsorge und –bewältigung im Falle von Nukleartourismus

Für den nuklearen Notfallschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen ist in der Vergangenheit ein konsistentes und international abgestimmtes Schutzkonzept gewachsen. Über Ereignisse mit terroristischem Hintergrund, die Maßnahmen des nuklearen Notfallschutzes erfordern, wird dagegeben erst seit kurzem diskutiert. Das Forschungsvorhaben bezieht sich auf solche Ereignisse mit terroristischem Hintergrund, die durch die bisherigen Untersuchungen, Planungen und Übungen nicht abgedeckt sind: Bedrohungen oder Attacken mit radioaktiven Substanzen, Nuklearmaterial oder Kernwaffen. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, für zu definierende Szenarien terroristischer Bedrohung Anleitungen für vorbeugende Maßnahmen und rascher, sachgerechter und umfassender Information im Rahmen des staatlichen Krisenmanagements zu entwickeln. Als Kooperationspartner ist die Katastrophen-Forschungsstelle der Universität Kiel in das Vorhaben integriert..