Machbarkeitsstudie zu den rechtlichen Umsetzungsmöglichkeiten eines Nano-Anlagenkatasters

In der Machbarkeitsstudie wurde untersucht, auf welcher Rechtsgrundlage ein Kataster für Anlagen, in denen Nanomaterialien hergestellt, verarbeitet, gelagert werden (im Folgenden „Nanoanlagenkatast), eingeführt werden kann. Zu untersuchen waren sowohl bestehende Umweltvorschriften des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen als auch die Begründung neuer Rechtsgrundlagen. Ferner war die Ausgestaltung wesentlicher Regelungselemente eines solchen Katasters zu prüfen, wie die Zielsetzung und der Anwendungsbereich des Katasters, die Definition der zu erfassenden Nanomaterialien oder der Umfang der Datenerhebung. Die Untersuchung mündete in die Prüfung und Bewertung verschiedener Umsetzungsoptionen und Formulierung konkreter Regelungsinhalte.