Kartierung des Anthropogenen Lager III (Kart III)

Etablierung eines Stoffstrommanagements unter Integration von Verwertungsketten zur qualitativen und quantitativen Steigerung des Recyclings von Metallen und mineralischen Baustoffen

Das Ziel ist es, einen systematischen Beitrag zur Fortentwicklung der Kreislaufwirtschaft zu einer ressourcenschonenden Stoffstromwirtschaft zu leisten. Die Abfallstoffströme und die Abgänge aus dem anthropogenen Lager müssen als sekundäre Rohstoffe verstanden werden. Der Stofffluss „Entsorgung“ wird vom Ende her betrachtet und mit den beteiligten Akteuren ausgearbeitet, welche Voraussetzungen entlang der Verwertungskette erfüllt werden müssen, um ein Downcycling bestmöglich zu vermeiden.

Die systematische Analyse im Auftrag des Umweltbundesamts, bezieht sich zunächst auf eine vorgegebenen Gruppen von mineralischen Bau- und Abbruchabfällen (Beton, Kalksandstein, Poren und Leichtbeton, Ziegel, Flachglas, Dämmstoffe, Gipsbaustoffe, Putze, Mörtel, Fliesen und Keramik) und Basis- und Sondermetallen (Seltene Erden in Magneten, Edelstähle und ihre Legierungselemente, Messing, Zink, Zinn, Aluminium und Magnesium). Es wird jedoch über diese ausgewählten Materialien hinaus auch betrachtet werden, welche Erkenntnisse sich möglicherweise auf weitere Materialien übertragen lassen.

Durch einen intensiven Austausch mit den Akteuren entlang der Wertschöpfungsketten wird ein umfassendes Verständnis der heutigen und künftigen Verwertungsketten gewonnen und Lösungsstrategien für ein ressourcenschonendes Stoffstrommanagement erarbeitet. Das Ziel der Analyse, einschließlich eines intensiven Austauschs mit den Akteuren entlang der Wertschöpfungskette, ist es, ein umfassendes Verständnis der heutigen und künftigen Verwertungskette zu gewinnen.