Gesellschaftliche Akzeptanz und politische Durchsetzbarkeit konsumbezogenen Ordnungsrechts

Das Eigenmittelprojekt des Öko-Instituts verfolgt folgende Fragestellungen:

  • Welche Faktoren beeinflussen die gesellschaftliche Akzeptanz und damit auch die politische Durchsetzbarkeit von konsumbezogenen ordnungsrechtlichen Maßnahmenvorschlägen?
  • (Wie) lassen sich die Faktoren in ihrer Bedeutung gewichten?
  • In welchen Konstellationen stoßen Maßnahmenvorschläge auf relativ hohe Akzeptanz?
  • (Wie) lässt sich die gesellschaftliche Akzeptanz und politische Durchsetzbarkeit steigern?

Im Rahmen des Projekts wird zunächst die Forschungsliteratur zu Einflussfaktoren auf die Akzeptanz konsumbezogenen Ordnungsrechts ausgewertet und aufbereitet. Der Fokus liegt auf der Umwelt- und Klimapolitik, doch werden auch Erkenntnisse aus verwandten Feldern, etwa dem Gesundheitsschutz, berücksichtigt. Zudem werden zwei vertiefende Fallstudien zu konkreten ordnungsrechtlichen Maßnahmen in den Bereichen Gebäudeenergie und Mobilität durchgeführt. Am Ende sollen fallspezifische, aber auch verallgemeinerte Empfehlungen formuliert werden zur Akzeptanzsteigerung umweltpolitisch sinnvoller ordnungsrechtlicher Maßnahmen.