Erarbeitung eines Konzepts zur Ermittlung der Strahlenexposition von Patienten bei zahnmedizinischen Röntgenuntersuchungen und Erhebung von statistischen Daten zur Erstellung von diagnostischen Referenzwerten

Die Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) und die Röntgenverordung (RöV) sehen in § 81 (2) bzw. § 16 vor, dass zur Beschränkung der Strahlenexposition bzw. als Grundlage für die Qualitätssicherung bei der Durchführung von Röntgenuntersuchungen diagnostische Referenzwerte zu erstellen und zu veröffentlichen sind. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), dem die Veröffentlichung der diagnostischen Referenzwerte nach StrlSchV und RöV obliegt, hat für ärztliche Röntgenuntersuchungen bereits diagnostische Referenzwerte veröffentlicht [BAZ03]. Für zahnärztliche Röntgenuntersuchungen wurden durch das BfS bisher keine diagnostischen Referenzwerte veröffentlicht.

Das Öko-Institut e.V. wurde vom Bundesamt für Strahlenschutz im August 2004 mit der Durchführung des Forschungsvorhabens StSch 4436 „Erarbeitung eines Konzepts zur Ermittlung der Strahlenexposition von Patienten bei zahnmedizinischen Röntgenuntersuchungen und Erhebung statistischer Daten zur Erstellung von diagnostischen Referenzwerten“ beauftragt; Die Arbeitsgruppe Medizinische Strahlenphysik des Pius-Hospitals und der Universität Oldenburg wurde in das Vorhaben mit einem Werkvertrag vom November 2004 eingebunden.

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