Entwicklung von Indikatoren in einem Kriterienkatalog und Durchführung einer Ersterhebung zur Feststellung der Ist-Situation für die Bewertung des nationalen Radonmaßnahmeplans

Der Radonschutz im Strahlenschutzgesetz ist seit Ende letzten Jahres in Kraft. Das Gesetz legt einen Referenzwert für die Radonaktivitätskonzentration in Innenräumen und an Arbeitsplätzen fest. Das Gesetz sieht vor, dass das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit unter Beteiligung der Bundesländer einen Radonaktionsplan erarbeitet, der Maßnahmen und Ziele für den Prozess der Reduzierung der Radonexposition enthält. Dieser Maßnahmenplan soll regelmäßig, spätestens nach zehn Jahren, aktualisiert werden. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Grundlagen für die Vorbereitung und Durchführung der Bewertung nach objektiven Maßstäben zu schaffen. Es soll die Parameter für die Bewertung des Aktionsplans festlegen und den Status quo bestimmen, der als Maßstab für die Bewertung herangezogen werden soll.