Konferenz „Strukturwandel zu einer Green Economy“

Date:
05/19/2020 10:00 h  - 05/19/2020 16:00 h

Details:

Wirksamer Klima- und Umweltschutz macht eine nachhaltige Transformation unserer Produktions- und Konsumweisen nötig. Der Übergang zu einer Green Economy birgt neben ökologischen auch große wirtschaftliche Chancen, stellt aber besonders emissions- oder ressourcenintensive Branchen vor Herausforderungen. Neben der fossilen Energiewirtschaft gilt dies etwa für die Automobilindustrie und energieintensive Industrien. Zum ökologischen Änderungsdruck kommen teilweise ökonomisch-technologische Treiber wie die Digitalisierung hinzu.

Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung sollte dieser Strukturwandel proaktiv in einer Weise gestaltet werden, dass große (regional)wirtschaftliche Anpassungsfriktionen und soziale Härten vermieden bzw. abgefedert sowie die Chancen einer Green Economy genutzt werden.

Im Rahmen des UBA-Forschungsprojekts „Ökologischer Strukturwandel“ widmeten sich das Öko-Institut und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI im Wesentlichen drei Punkten:

  • einer Kriterien-basierten Identifizierung von Branchen, die aus ökologischen Gründen vor einem Wandel stehen
  • den sozioökonomischen und politischen Erfolgs-/Einflussfaktoren vergangener und laufender Strukturwandelprozesse
  • konkreten Fallbeispielen zur Automobilindustrie (Fokus Antriebsstrang), Chemieindustrie (Fokus Plattformchemikalien) sowie zu neuen Geschäftsmodellen zur Weiterverwendung von Batterien aus der Elektromobilität als stationäre Speicher.

Auf der Konferenz am 19. Mai werden die Ergebnisse und Empfehlungen aus dem Projekt vorgestellt und diskutiert.

Weitere Informationen mit detailliertem Programm und Möglichkeit zur Anmeldung folgen im März.

Adress:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Stresemannstr. 128-130
10117 Berlin.

Organizer:

Öko-Institut

Download ICS:
ics