Verein

Rund 2.200 Mitglieder sowie zahlreiche weitere Förderer stehen für eine breite Verankerung unserer Arbeit in der Gesellschaft und sorgen mit regelmäßigen Mitgliedsbeiträgen und Spenden dafür, dass wir unabhängig von Auftraggeber-finanzierten Projekten weitere Studien durchführen können. Mit dieser Unterstützung verfolgen wir Projekte, für die wir anderweitig keine Gelder erhalten, die dennoch wichtige Umweltprobleme behandeln oder künftige Perspektiven aufzeigen. So können wir unserer „Wegweiser-Rolle“ gerecht werden und entsprechen dank dieser Förderung noch besser unserem Unabhängigkeitsanspruch.

Um auch weiterhin unabhängig strategische, gesellschaftlich wichtige oder aus Umweltsicht dringlich erscheinende Themen bearbeiten zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung!

Ihre Spende an das Öko-Institut

Ihre Spende trägt dazu bei, unsere unabhängige wissenschaftliche Arbeit zu stärken. Ob durch Ihre Unterstützung unserer Spendenprojekte oder mit einer Einzelspende – Ihre Zuwendung trägt dazu bei, Forschung und Beratung jenseits von konkreten Aufträgen im Namen von Natur und Umwelt zu leisten.

Auch außerhalb unserer Spendenprojekte gibt es Anlässe für eine Spende an das Öko-Institut. Ob Geburtstag, Hochzeit, Sommerfest oder Firmenjubiläum – eine Spende ist anstelle eines persönlichen Geschenks oft eine gute Idee. Auch in einem Trauerfall bitten viele Angehörige immer öfter darum, auf Blumen und Kränzen zu verzichten und stattdessen um eine Spende zugunsten einer gemeinnützigen Einrichtung. Für Ihre Spende danken wir Ihnen herzlich!

Jetzt online spenden!

Werden Sie Mitglied am Öko-Institut

Mit einer regelmäßigen Mitgliedschaft können Sie Einfluss nehmen auf die zukünftige Gestaltung unserer Lebensbedingungen, auf politische Entscheidungen und auf die Arbeit der Wirtschaft. Mit den Mitgliedsbeiträgen des Vereins finanzieren wir Eigenprojekte, die die großen Herausforderungen unserer Zeit wie Klimawandel, Energiewende, Rohstoffwende angehen.

Helfen Sie mit, intakte Lebensgrundlagen zu erhalten. Werden Sie Mitglied am Öko-Institut und investieren Sie in Projekte für eine bessere Zukunft. Sie profitieren dabei stets von der Fachkompetenz des Öko-Instituts. Auch Kommunen, Unternehmen oder Organisationen sind uns als Mitglieder willkommen. Wir freuen uns auf Ihre Mitgliedschaft in unserem Verein!

Jetzt Mitglied werden!

Lebensmitglieder werden – eine besondere Verbindung zum Öko-Institut

Ein bedeutender Faktor für das Öko-Institut sind die fast 350 Lebensmitglieder. Die Idee der Lebensmitgliedschaft wurde Anfang 2000 geboren und fand enormen Anklang. Die Vorteile: Lebensmitglieder haben weniger Aufwand und sparen bei einer langen Mitgliedschaft. Das Öko-Institut kann ebenfalls Verwaltungskosten senken und Rücklagen bilden.

Wir revanchieren uns mit regelmäßigen Informationen zu unserer Arbeit und einem kostenlosen Abonnement unser Zeitschrift eco@work. Werden Sie Lebensmitglied am Öko-Institut!

Jetzt Lebensmitglied werden!

Spendenprojekte – von und für Spenderinnen und Spender
Spendenprojekt 2019: Über den Wolken oder am Boden bleiben?

Flugscham und alternatives Reisen sind in aller Munde. Aber trotz aller Kritik am Fliegen steigt die Zahl der abhebenden Flugzeuge stetig. Wie klimaschädlich ist der Luftverkehr eigentlich? Wie werden die Emissionen des Luftverkehrs in Deutschland und international bisher reguliert, und: Genügt das? Können und wollen wir unser Verhalten ändern und auf Flüge verzichten? Oder reicht es aus, für den Schutz des Klimas die durch den Urlaubsflug entstandenen Emissionen zu kompensieren?

Ziel des aktuellen Spendenprojektes ist es, eine zentrale Plattform zu schaffen, die überzeugende Informationen zur aktuellen Widersprüchlichkeit zwischen Luftverkehr und Klimaschutz bündelt. Wir wollen Fakten zusammentragen, anschaulich darstellen und öffentlich verbreiten. Im Mittelpunkt der Wissensvermittlung wird eine Website stehen, die sich an Einzelpersonen, Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen und Journalistinnen und Journalisten wendet.

Weitere Informationen zum Spendenprojekt 2019

Spendenprojekt 2018: plastikfrei leben

Die Gurke in der Plastikfolie, der Kaffee zum Mitnehmen, die knitterfreie Bluse – Kunststoffe sind aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken. Kunststoffe sind leicht, billig, hervorragend formbar und universell einsetzbar. Sie machen Produkte erschwinglich und für alle verfügbar. Sie sparen Zeit, weil sie uns mühsame Tätigkeiten ersparen und weil wir uns daran gewöhnt haben, Plastikmüll einfach wegzuwerfen und durch neue billige Plastikprodukte zu ersetzen. Selbst ökologisch verantwortungsbewusste Menschen stehen immer wieder vor dem Dilemma: Plastik ist scheinbar überall vorhanden, kaum zu vermeiden und hat häufig sogar Vorteile. Für die Umwelt ist die Plastikflut ein Problem, das überall sichtbar wird: Plastikfetzen säumen die Ufer von Flüssen und Meeresstrände.

In unserem Spendenprojekt 2018 haben wir deshalb in drei Anwendungsbereichen untersucht, welche Ursachen der heutige Massenkonsum von Plastik hat und wie ein plastikfreies Leben möglich ist. Dabei wurden auch Erfahrungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern bei der Plastikvermeidung mit in Betracht gezogen. Nicht zuletzt ist die Politik ist angesprochen, gesetzliche Rahmenbedingungen für eine Belohnung des Plastikverzichts zu gestalten, etwa mittels ordnungsrechtlicher Maßnahmen und steuerliche Entlastung zeit- und arbeitsintensiver Alternativen wie Unverpackt-Logistik und Reparatur.

Zentrale Ergebnisse des Spendenprojektes „plastikfrei leben“ des Öko-Instituts

Spendenprojekt 2016: Umweltschutz wahrt Menschenrechte

Das Öko-Institut fordert in seinem Spendenprojekt „Umweltschutz wahrt Menschenrechte“, dass die deutschen Unternehmen ihrer globalen Verantwortung gerecht werden und ihre Sorgfaltspflichten zum Schutz von Mensch und Umwelt ernst nehmen. Der deutsche Staat muss dafür sorgen, dass im Ausland EU-Standards nicht unterlaufen werden – dieser Pflicht kommt er heute teilweise nur unzureichend nach. Diese Forderungen gelten für alle untersuchten Fälle: den Kupferbergbau in Peru, die Abwrackung von Schiffen in Bangladesch und den Vertrieb von in Deutschland nicht zugelassenen Pestiziden und Herbiziden in Ländern des globalen Südens.

Der Schutz von Mensch und Umwelt sollte dabei über finanziellen Interessen stehen. Um diesen Prioritäten genüge zu tragen, müssen die Unternehmen entlang ihrer Wertschöpfungskette – also von der Herstellung, über die Nutzung bis zur Entsorgung ihrer Produkte – die Risiken für Menschen und Umwelt analysieren. Dabei sollten Betroffene vor Ort, etwa Kleinbauern und -bäuerinnen oder Arbeiterinnen und Arbeiter, einbezogen werden. In einem zweiten Schritt sollten sie dann wirksame Schutzmaßnahmen ergreifen. Dazu gehört auch die Einrichtung von Beschwerdestellen, an die sich mögliche Betroffene wenden können.

Zentrale Ergebnisse des Spendenprojektes „Umweltschutz und Menschenrechte“ des Öko-Instituts

Spendenprojekt 2014: Standards für Bleihütten

Ende 2014 hat das Öko-Institut mit projektbezogenen Spendengeldern ein Projekt gestartet, das gemeinsam mit afrikanischen Partnern die Problematik des unsachgemäßen Bleibatterierecyclings in ihren Ländern thematisierte. Das Ziel: politische Entscheider für das Thema zu sensibilisieren und mittelfristig höhere Standards im Batterierecycling erzielen. Alle vier afrikanischen Umweltgruppen mit denen das Öko-Institut in Äthiopien, Kamerun, Kenia und Tansania zusammengearbeitet hat, leisteten hervorragende Arbeit, waren untereinander vernetzt und recherchierten zu den lokalen Umständen des Bleibatterierecyclings.

Das Öko-Institut unterstützte und begleitete die Expertinnen und Experten vor Ort konzeptionell und leistete Vorarbeiten für die Hintergrundrecherchen. Für eine größere politische Aufmerksamkeit führten alle Projektpartner vor Ort Gespräche mit den Umweltbehörden sowie mit den Arbeitern und Anwohnern von Bleihütten. Zudem wurde das Thema auf einer Begleitveranstaltung zur UN Konferenz zum internationalen Chemikalienmanagement (ICCM4) im Oktober 2015 in Genf thematisiert.

Zentrale Ergebnisse des Spendenprojekts „Standards für Bleihütten“ des Öko-Instituts

Spendenprojekt 2013: Stadt der Zukunft

Ende 2013 startete das Öko-Institut den Aufruf für das Spendenprojekt 2013 „Stadt der Zukunft“. Anhand zweier Beispielstädte identifizierte das Öko-Institut Potenziale für lebenswerte Innenstädte durch einen emissionsfreien Verkehr. Die Analysen zeigten, dass die Städte Bremen und Stuttgart mit visionären Konzepten den Autoverkehr bis zum Jahr 2050 um bis zu 40 Prozent reduzieren und bis zu 70 Prozent ihrer klimaschädlichen Emissionen senken können. Gemeinsam mit den Verantwortlichen der beiden Städte analysierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Umweltauswirkungen der Maßnahmen, die bereits heute bis 2025 bzw. 2030 geplant sind und erweiterten die Klimaschutzszenarien mit weiteren Ideen für mehr Lebensqualität bis zum Jahr 2050.

Die Ergebnisse sind in einem ausführlichen Working Paper sowie anschaulich auf einem Poster zusammengefasst. Spender und Spenderinnen sowie Entscheider aus Politik und Wirtschaft erhielten das Poster als Empfehlung für eine nachhaltige Verkehrspolitik.

Zentrale Ergebnisse des Spendenprojekts „Stadt der Zukunft“ des Öko-Instituts

Spendenprojekt 2012: „Politisches Kochbuch“

Im Spendenprojekt 2012 mit dem Titel „Ist gutes Essen wirklich teuer?" konnte das Öko-Institut darlegen, wie eine optimale, umweltschonende und gesunde Ernährung im Vergleich zur Durchschnittsernährung aussehen könnte. Die Untersuchung zeigte, dass bei einer Umstellung des Einkaufsverhaltens auf Bio-Lebensmittel und fair gehandelte Lebensmittel so gut wie keine Mehrkosten entstehen, wenn diese mit einer Veränderung des Ernährungsverhaltens einhergeht. Eine Umstellung vom durchschnittlichen deutschen Ernährungsstil auf eine gesunde Ernährungsweise, wie sie die DGE empfiehlt – weniger Fleisch, mehr Gemüse und Obst – fängt die Mehrkosten, die durch den Einkauf von Bio-Lebensmitteln entstehen nahezu auf.

Die Ergebnisse der Studie stehen als Working-Paper des Öko-Instituts und im „Politisches Kochbuch“ zur Verfügung. Das Kochbuch mit zahlreichen Rezepten bekannter Köchinnen und Köche regt zur praktischen Umsetzung der Ergebnisse an. Alle Unterstützerinnen und Unterstützer, die 100 Euro oder mehr gespendet hatten, bekamen das Kochbuch als Dankeschön zugeschickt.

Zentrale Ergebnisse des Spendenprojekts „Ist gutes Essenwirklich teuer?“ des Öko-Instituts