Andreas Hermann, LL.M.

Senior Researcher
Umweltrecht & Governance

Expertise

Ein Schwerpunkt der juristischen Expertise von Andreas Hermann liegt im technischen Umweltrecht auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene. Dazu zählen insbesondere die Analyse, Entwicklung und Bewertung von Instrumenten zur umweltbezogenen Steuerung neuer Technologien (Nano-Technologien, CCS, Gentechnik) sowie die Weiterentwicklung bestehender umweltrechtlicher Regelungen. Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Chemikalienrecht, Kreislaufwirtschafts- und Ressourcenschutzrecht, Energie und Klimaschutz sowie umweltfreundliche Beschaffung. Andreas Hermann ist ferner in der Politikberatung im In- und Ausland tätig.

Wichtige Projekte

Nachhaltiges Chemikalienrecht und Nanotechnologien

  • Folgenabschätzung eines europäischen Registers für nanomaterialhaltige Produkte (in Bearbeitung)
  • Examination and assessment of consequences for industry, consumers, human health and the environment of possible options for changing the REACH requirements for nanomaterials
  • Nanomaterialien: Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit
  • Unterschätzung des Umweltrisikos durch Nichtberücksichtigung gleichzeitiger Anwendungen von Biozidprodukten: Kumulative Expositionsbeurteilung und Risikocharakterisierung von Biozidprodukten
  • Rechtsfragen zur Anwendung des Stoffbegriffs auf Nanomaterialien im Rahmen der REACH-Verordnung
  • Analyse und strategisches Management der Nachhaltigkeitspotenziale von Nanoprodukten
  • Rechtliche Machbarkeitsstudie zu einer Nano-Meldeverordnung und einem Nano-Produktregister"
  • Nanotechnologie im Bereich der Lebensmittel
  • Verbändebeteiligung an der OECD Working Parties on Manufactured Nanomaterials and Nanotechnologies (WPMN)

Kreislaufwirtschaftsrecht und Ressourcenschutzrecht

  • Entwicklung einer gesellschaftlichen und politischen Debatte zur Ressourceneffizienz
  • Globalands - Ressourceneffiziente Flächennutzung: Organisation eines Global Sustainable Landuse Standards
  • Integrated Waste Management in Western Africa (IWWA)
  • Top 100 – Umweltzeichen für klimarelevante Produkte

Energie und Klimaschutzrecht

  • Ökologische Innovationspolitik - Mehr Ressourceneffizienz und Klimaschutz durch nachhaltige stoffliche Nutzungen von Biomasse
  • Entwicklung von Strategien zur optimalen Nutzung von biogenen Industrierohstoffen: Standards und Nachhaltigkeitsindikatoren zur Zertifizierung von Biomasse für den in-ternationalen Handel
  • Konzepte für die Beseitigung rechtlicher Hemmnisse des Klimaschutzes im Gebäudebereich
  • Klimapolitische Eckpunkte für die Novelle des Energieeinsparungsgesetzes
  • Umweltfreundliche öffentliche Beschaffung
  • Verbändebeteiligung an der OECD Working Parties on Manufactured Nanomaterials and Nanotechnologies (WPMN)
  • Landmarken setzen. Verankerung des Themas umweltfreundliche öffentliche Beschaffung in Aus- und Fortbildung (in Bearbeitung)
  • Early Market creation of innovative highly energy-efficient technologies through smarter engagement with the market in the pre-procurement phase

Ausbildung & Berufserfahrung

Andreas Hermann besitzt langjährige Erfahrung in der Mitarbeit und Leitung von interdisziplinären Forschungs- und Beratungsprojekten (auf nationaler und internationaler Ebene). Er ist Mitglied in den folgenden Arbeitsgruppen, Gremien und Organisationen:

  • Leiter der Öko-Instituts-Arbeitsgruppe Nanotechnologien
  • Mitglied im Arbeitskreis „Europäische Chemikalienpolitik“ der 5. Regierungskommission der Niedersächsischen Landesregierung „Umweltpolitik im europäischen Wettbewerb“
  • Mitglied bei CEN TC 229 und OECD WPMN
  • Environmental Law Network International (elni) (www.elni.org)
  • Steuerungsgruppe des Forums Umweltrechts, einem Netzwerk von jungen Umweltjuristen/-innen (siehe: www.forum-umweltrecht.org)

Darüber hinaus ist Andreas Hermann mitverantwortlich für die Ausbildung von Juristinnen und Juristen im Bereich Umweltrecht & Governance.

Berufs- und Ausbildungsstationen

  • Seit 2012 Senior Scientist
  • 2002-2012: Stellvertretender Leiter im Bereich Umweltrecht & Governance
  • Seit 2001: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Öko-Institut, Bereich Umweltrecht & Governance
  • 1999-2000: Masterstudiengang Umweltrecht, Universität Lüneburg; Abschluss Magister Legum, Magisterarbeit Energierecht
  • 1997-1999: Referendariat, Landgericht Cottbus; Abschluss Zweites Staatsexamen mit Stationen an der Deutschen Verwaltungshochschule Speyer a. R. und beim Umweltministerium des Landes Brandenburg (Referat für Naturschutz), Potsdam
  • 1991-1996: Studium Rechtswissenschaft, Saarbrücken, Exeter (UK), Abschluss Erstes Staatsexamen

Fremdsprachen

Englisch, Spanisch