Die Geschäftsführung

Die Geschäftsführung vertritt das Institut nach außen und trägt die Verantwortung für die strategische Institutsentwicklung, die Personalführung und -entwicklung, sowie für die operative Gesamtsteuerung des Instituts. Die Geschäftsführung des Öko-Instituts besteht aus vier Personen, die alle Geschäftsabläufe im Auftrag des Vorstandes leiten, organisieren und überwachen. Die Mitglieder der Geschäftsführung sind:

Michael Sailer

Michael Sailer ist seit 2009 Sprecher der Geschäftsführung und arbeitet vorrangig an den Standorten Berlin und Darmstadt. Er arbeitet seit 35 Jahren am Öko-Institut. Zu seinen Wissenschaftsschwerpunkten gehören die Themen Reaktorsicherheit und Entsorgung nuklearer Abfälle, Nanotechnologie und Konfliktmanagement. Von 1983 bis 2009 war er Leiter des Fachbereiches Nukleartechnik & Anlagensicherheit am Öko-Institut. Der Ingenieur für Technische Chemie ist Mitglied in mehreren Kommissionen und Ausschüssen. Von 1999 bis 2014 arbeitete er in der Reaktor-Sicherheitskommission des Bundesumweltministeriums (BMUB), deren Vorsitzender er von 2002 bis 2006 war. Zudem leitet er seit Juni 2008 die Entsorgungskommission (ESK), die das Bundesumweltministerium (BMUB) in den Angelegenheiten der nuklearen Entsorgung berät.

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Susanne Fröschl

Susanne Fröschl ist seit 1. März 2015 Mitglied der Geschäftsführung und arbeitet im Freiburger Büro des Öko-Instituts. Den Großteil ihres beruflichen Werdegangs hat sie im Wissenschaftsmanagement zugebracht. Von 1995-1998 arbeitete sie im Generalsekretariat von EUROCARE, einem europäischen Netzwerk zur Förderung der Forschung & Entwicklung für die Erhaltung des kulturellen Erbes in Europa. Ab dem Jahr  2000 und bis Februar 2015 war sie am Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) in Wien mit Fokus auf den Geistes- und Sozialwissenschaften tätig, wo sie seit 2001 als Geschäftsführerin die Institutsverwaltung leitete.

Susanne Fröschl hat Publizistik und Politikwissenschaft an der Universität Salzburg und der Bowling Green State University (Ohio) studiert. 2008 schloss sie berufsbegleitend ein postgraduales MBA-Studium in Intra- und Entrepreneurship ab.

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Prof. Dr. Rainer Grießhammer

Rainer Grießhammer ist Mitglied der Geschäftsführung und arbeitet ebenfalls im Freiburger Büro des Öko-Instituts. Er arbeitet seit über 30 Jahren am Institut in wechselnden Positionen: als ehrenamtliches Vorstandsmitglied, Geschäftsführer, Forschungsleiter und Publizist. Seine Arbeitsschwerpunkte sind der produktbezogene Umwelt- und Klimaschutz und nachhaltige Industriepolitik. Der promovierte Chemiker war von 1992 bis 1994 Mitglied in der Enquete-Kommission „Schutz des Menschen und der Umwelt – Wege zum nachhaltigen Umgang mit Stoff- und Materialströmen“ des Deutschen Bundestages. Von 2004 bis 2008 war er Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung „Globale Umweltveränderungen“ (WBGU) sowie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats „Verbraucher- und Ernährungspolitik“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Seit 2003 nimmt er Aufgaben als stellvertretendes Mitglied im Kuratorium der Stiftung Warentest wahr und ist Kuratoriumsmitglied von Utopia, dem Internetportal für strategischen Konsum. Er ist geschäftsführender Vorstand der vom Öko-Institut gegründeten Stiftung Zukunftserbe. 2010 erhielt Grießhammer den Umweltpreis der „Deutschen Bundesstiftung Umwelt“. Seit Juli 2012 ist er Mitglied im Forschungsbeirat des Forschungszentrums „Verbraucher, Markt und Politik“ an der Zeppelin Universität Friedrichshafen.

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Anke Herold

Anke Herold ist seit dem 1. April 2018 Mitglied der Geschäftsführung. Die Geoökologin arbeitet seit 1997 am Berliner Standort des Öko-Instituts und war von 2009 bis 2018 Forschungskoordinatorin für internationale Klimapolitik. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die europäische und internationale Klimapolitik, insbesondere die Ausgestaltung des internationalen Klimaregimes. Anke Herold hat seit 1999 eine aktive Rolle bei den internationalen Klimaverhandlungen unter der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) und fungiert als Verhandlungsführerin für die Europäische Union. Seit 2007 war Anke Herold regelmäßig Co-Vorsitzende bei den Klimaverhandlungen mit dem Fokus auf eine transparente Berichterstattung, Anrechnung von Minderungszielen und Überprüfung von Treibhausgasdaten und Emissionsminderungen. Sie war als Leitautorin an der Erstellung mehrerer Berichte des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) beteiligt. Seit 2016 ist sie Mitglied eines Beratungsausschusses, der die „Initiative for Climate Action Transparency“ (ICAT) strategisch berät, einen Finanzfond, der die Berichterstattung zu Treibhausgasminderung in Entwicklungsländern unterstützt. Zudem ist sie Vorsitzende des Management Komitees des European Topic Centre on Air and Climate Change Management und Mitglied im Editorial Board der Zeitschrift „Carbon Management“.

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