@MISC{oei_12636,
ota_publtyp = {Bericht},
oei_publtyp = {Positionspapier},
title = {Die Governance von Ressourcenschutzzielen in Deutschland},
author = {Siddharth Prakash and Katharina Hurst and Clara Löw and Andreas Hermann},
year = {2025},
language = {de},
url = {https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/WP-Governance-Ressourcenschutzziele.pdf},
abstract = {Ein hoher Ressourcenverbrauch führt zu großen Umweltbelastungen und dem zunehmenden Über-schreiten planetarer Grenzen. Immer mehr Länder legen daher Ziele fest, um ihren Ressourcenver-brauch langfristig zu senken. Länder wie Österreich und die Niederlande haben dies schon vor eini-gen Jahren getan und Ende 2024 wurde mit der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) auch für Deutschland ein Zielrahmen gesetzt: Es wird angestrebt, den Primärrohstoffverbrauch (RMC) für Konsum und Investitionen in Deutschland bis 2045 deutlich zu reduzieren, als Zielwert wird der Vorschlag des International Resource Panel der UNEP von jährlich 6-8 Tonnen RMC pro Kopf übernommen.  Um gesetzte Ressourcenziele zu erreichen, werden effektive Governance-Strukturen benötigt, die in der NKWS teilweise schon angelegt sind, aber noch ausgearbeitet werden müssen. Vor diesem Hintergrund werden in Kapitel 2 vorhandene Governance-Strukturen ausgewählter europäischer Länder betrachtet: Österreich, Frankreich, Niederland, Belgien und Finnland. Österreich sieht eine Kombination von öffentlichen Verwaltungs-Strukturen und einer Netzwerk-Governance sowie die aktive Unterstützung von Unternehmen vor. Frankreich ist das einzige betrachtete Land, in dem Ressourcenschutzziele eine gesetzliche Basis haben, die Ziele sind jedoch abhängig vom BIP ge-setzt. Die Niederlande setzen dazu sogenannte Transitionsteams ein, welche in einem konsens- und beteiligungsorientierten politischen Prozess Transitionsagenden erarbeiten. In Belgien kombi-niert der Ansatz der Wallonie eine Plattform für Stakeholder-Beteiligung mit einem Kreislaufwirt-schaftsrat. Der flämische Ansatz organisiert verschiedene Transitionsbereiche als Public Private Partnerships. Finnland hat ähnliche Governance-Strukturen wie die anderen Länder, unterstützt aber explizit Städte und Kommunen durch ein Kompetenz-Netzwerk und bezieht eine Bürger-Jury ein.},
keywords = {Produkte & Stoffströme; Umweltrecht & Governance}
}



    
        
    

