@TECHREPORT{oei_3371,
ota_publtyp = {Bericht},
oei_publtyp = {Studie},
title = {Mengenproblematik: Wenn individuelle Entscheidungsfreiheit (scheinbar) mit der Nachhaltigkeit in Konflikt gerät},
author = {Simone Meisch and Matthias Kerr and Thomas Potthast and Bettina Brohmann},
year = {2018},
language = {de},
url = {https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2018-12-18_texte_113-2018_mengenproblematik_0.pdf},
abstract = {Viele Umweltzerstörungen werden auf privaten Konsum zurückgeführt.  Dessen negative Auswirkungen entstehen oft in Folge zahlreicher  einzelner, an sich harmloser Verbraucherentscheidungen, wie  beispielsweise Flugreisen oder Fleischkonsum. Zum Umweltproblem  entwickeln sie sich dadurch, dass zu viele bzw. eine zunehmende Zahl an  Menschen konsumieren. Der vorliegende Bericht diskutiert dieses Problem  unter dem Titel der Mengenproblematik. Er fragt, ob es aus Gründen der  intra- und intergenerationellen Gerechtigkeit nicht eher geboten wäre,  dass Umweltpolitik privaten Konsum viel stärker reguliert und inwiefern  diese Eingriffe mit dem liberalen Freiheitsbegriff vereinbar sind. Der  Bericht argumentiert dafür, dass Konsum immer eine öffentliche  Angelegenheit ist, dass es sinnvoll ist, die Mengenproblematik nicht  primär und ausschließlich am Ende bei den Verbrauchenden zu  „privatisieren“ sondern in gesellschaftliche Fragen einer  Suffizienzpolitik einzubetten. Daher kann ethisch begründet werden, dass  Konsum als Teil von Lebensformen Gegenstand von Umweltpolitik werden  muss, damit die Mengenproblematik bearbeitet werden kann.},
keywords = {Nukleartechnik & Anlagensicherheit}
}



    
        
    

