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Dr. Bettina Brohmann
Energie & Klimaschutz
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Regine Barth
Bereichsleiterin Umweltrecht & Governance
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Mit Blick auf den diesjährigen Gipfel Rio+20 und die Revision des EU-Aktionsplans für nachhaltigen Konsum präsentiert das Öko-Institut die Ergebnisse eines EU-Forschungsprojekts für eine nachhaltige Konsumpolitik. Ziel war es, herauszufinden, mit welchen Politikinstrumenten und Maßnahmen nachhaltiger Konsum in Europa am besten befördert und umgesetzt werden kann.
Das Projekt Policies to Promote Sustainable Consumption Patterns (EUPOPP) untersuchte dazu aktuelle Konsumtrends, analysierte vergleichend zehn Fallstudien, die alle Regionen der EU abdecken und entwickelte Szenarien für zukünftige Auswirkungen integrierter Maßnahmenpakete im Bereich des nachhaltigen Konsums. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisfelder Bauen/Wohnen und Ernährung gelegt. Im Verbund mit sechs weiteren wissenschaftlichen Organisationen diskutierte das Öko-Institut, welche Forderungen an eine Politik zur Förderung nachhaltiger Konsummuster zu stellen sind.
Unsere Ergebnisse zeigen, dass vorhandene Bemühungen, die auf das Verändern von Konsummustern zielen, zwar zu Resultaten führen, aber erheblich verbessert werden können. So das Fazit in der jetzt auch in deutscher Sprache vorliegenden Kurzinformation Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Konsummuster in Europa. Für die Zukunft sind jedoch mehr systemische Herangehensweisen an nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktion, die Verbesserung der Politikgestaltung und Umsetzung von Einzelinstrumenten sowie die Ausarbeitung kohärenter Maßnahmenpakete, die die politische Effektivität durch Synergien verbessern kann, erforderlich.
Weitere Informationen
Kurzinformation Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Konsummuster in Europa
Einen allgemeinen Überblick zu den wichtigsten Projektaktivitäten und Ergebnissen gibt die EUPOPP-Broschüre (in englischer Sprache unter www.eupopp.net).
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