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09.10.2009

Umweltfreundliches Einkaufen

Schulungsangebote für öffentliche Verwaltungen

Bürostühle, Strom, Baumaßnahmen oder Sanitäreinrichtungen – wenn öffentliche Einrichtungen beim Einkauf auf ökologische Kriterien achten, können sie Kosten senken und zugleich die Umwelt schützen. Das hat 2007 eine Studie von Öko-Institut und ICLEI gezeigt. „Grüne Beschaffung“ ist kein Nischenthema sondern setzt sich  zunehmend in Kommunen, Städten und Ministerien durch. Die Potentiale sind groß: Verwaltungen geben pro Jahr 360 Milliarden Euro für öffentliche Beschaffungen aus, rund 17 Prozent des Bruttosozialprodukts.

In der Praxis gibt es aber Hindernisse: Umweltfreundliche Produkte gelten oft als die vermeintlich teurere Alternative, Unsicherheiten bei den rechtlichen Rahmenbedingungen sind weit verbreitet und es fehlt an praktischen Erfahrungen.  Das Projekt „Umweltfreundliche öffentliche Beschaffung stärken", das von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt finanziert wird, will das ändern: Öko-Institut und ICLEI haben gemeinsam maßgeschneiderte Vor-Ort-Schulungen entwickelt, die den Verantwortlichen das notwendige Wissen über die rechtlichen Rahmenbedingungen, Lebenszykluskosten sowie die Vorteile und Kosten unterschiedlicher Optionen umweltfreundlicher Beschaffung vermitteln sollen. Seit September 2009 finden in fünf deutschen Regionen Workshops statt. Für das Öko-Institut bietet sich mit der wissenschaftlichen Begleitung der Veranstaltungen die Gelegenheit, die in langjähriger Forschungsarbeit erworbenen Fachkenntnisse direkt an die Adressaten in den Kommunen weiterzugeben. nos/ds

Ansprechpartnerin

Norma Schönherr
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Institutsbereich Umweltrecht & Governance
Öko-Institut e.V., Büro Berlin
Tel. +49-30/405085-380
Fax +49-30/405085-388
E-Mail Kontakt

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