Profil-Flyer des Öko-Instituts
Projekte, Veröffentlichungen, Vorträge 2010
Referenzliste 2011
Ausgewählte Projekte
Öko-Institut fliegt klimaneutral
Treibhausgas-Emissionen durch Flugreisen werden kompensiert
Aus den Förder- und Ehrenmitgliedern des Vereins wählt der Vorstand ein Kuratorium aus. Das Kuratorium trifft sich einmal jährlich und arbeitet zusammen mit dem Vorstand und der Geschäftsführung an den langfristigen Aufgaben des Instituts. Die Mitglieder kommen aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und den Medien. Sie sorgen dafür, dass das Institut in wissenschaftlich und gesellschaftlich wichtigen Fragen auf der Höhe der Zeit bleibt.
Die Mitglieder des aktuellen Kuratoriums sind:
Prof. Dr. Armin Bechmann
lehrte als Professor für Landschaftsökonomie an der TU Berlin und initiierte das Zukunfts-Zentrum Barsinghausen. Professor Bechmann gehörte dem Vorstand des Öko-Instituts von 1980 bis 1983 an.
Prof. Dr. Nina Buchmann
ist seit April 2003 ordentliche Professorin für Graslandwissenschaften am Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Ökophysiologie von Pflanzen und Ökosystemen, die Biogeochemie terrestrischer Ökosysteme, und die Wechselbeziehungen zwischen Biodiversität, Ökosystemfunktionen und nachhaltiger Ressourcennutzung. Sie war Gründungsmitglied der "Jungen Akademie" in Deutschland (2000-2005) und wurde 2007 zum Mitglied in der Deutschen Akademie für Naturforscher Leopoldina gewählt. Zwischen 2004 und 2008 war sie Beirätin im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Seit 2008 ist Nina Buchmann Mitglied des Landwirtschaftlichen Forschungsrats der Schweiz und Forschungsrätin des Schweizer Nationalfonds (SNF). Homepage >>
Dr. Susanne Dröge
ist seit 2006 Wissenschaftlerin in der Stiftung Wissenschaft und Politik und leitet dort seit 2009 die Forschungsgruppe Globale Fragen. Susanne Dröge hat Volkswirtschaftslehre in Berlin und Warwick studiert. In den Jahren 1999 bis 2006 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung beschäftigt. Sie koordiniert verschiedene Projekte zur europäischen und internationalen Klimapolitik und arbeitet zu klimapolitischen Instrumenten, Fragen der Umweltgovernance und Nachhaltigkeit.
Dr. Erhard Eppler
ist ehemaliger Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und war Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages sowie Vorsitzender der Grundwerte-Kommission der SPD.
Prof. Dr. Martin Führ
lehrt Verfassungs-, Umwelt- und Technikrecht an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich GS, Studienbereich Sozial- und Kulturwissenschaften. Gemeinsam mit WirtschaftswissenschaftlerInnen, Sozial - und NaturwissenschaftlerInnen und IngenieurInnen hat er die "Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse - sofia" aufgebaut. Er war von 1990 bis 1993 Mitarbeiter und Koordinator des Bereichs Umweltrecht & Governance am Öko-Institut und gehörte von 1993 bis 1997 dem Vorstand, zuletzt als Vorstandssprecher, an. Im Jahr 2008 ernannte ihn die Europäische Kommission zum Mitglied im Verwaltungsrat der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) in Helsinki.
Dr. Christian Hey
ist seit 2001 Generalsekretär des Sachverständigenrates für Umweltfragen. Er ist Diplomverwaltungswissenschaftler und promovierter Politikwissenschaftler. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind Governancefragen der Europäische Energie-, Verkehrs- und Umweltpolitik. Er war 1997 - 2001 politischer Direktor im Europäischen Umweltbüro (dem Dachverband von 140 Umweltverbänden aus der EU) und ist seither in verschiedenen Funktionen im Europäischen Netzwerk der Umwelt- und Nachhaltigkeitsräte (EEAC) aktiv, zuletzt als Vorsitzender der Energie-Arbeitsgruppe. In den 1990er Jahren hat er das Institut für Regionale Studien in Europa (EURES) mit aufgebaut. 1987/88 war er als Zivildienstleistender im Öko-Institut für die Erstellung der Öko-Mitteilungen mitverantwortlich.
Prof. Dr. Regine Kollek
gehörte von 1985 bis 1987 dem wissenschaftlichen Stab der Enquetekommission Chancen und Risiken der Gentechnologie des Deutschen Bundestages in Bonn an. Sie war von 1987 bis 1988 freiberufliche Mitarbeiterin des Öko-Instituts in Freiburg und dort von 1987 bis 1991 Mitglied des Vorstands. In den Jahren 1988 bis 1995 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hamburger Institut für Sozialforschung beschäftigt. Seit 1995 ist sie Professorin für Technologiefolgenabschätzung der modernen Biotechnologie in der Medizin an der Universität Hamburg. Sie gehört seit 2001 dem Nationalen Ethikrat an.
Claudia Langer
46, ist eine sogenannte Serienunternehmerin" und die Gründerin der Internetplattform www.utopia.de, die mit über zwei Millionen Besuchern im Jahr Antworten auf alle Fragen des nachhaltigen Lebens gibt. Noch im Gymnasium gründete sie ihre erste Firma, Avantgarde, die heute zu den größten Eventagenturen Deutschlands zählt. 1992 gründete Claudia Langer die erfolgreiche Werbeagentur .start, die schnell zur Newcomer Agentur des Jahres wurde und Kunden wie MTV, Levi 's, e-on, Deutsche Bank und Burger King betreute. 2004 verkaufte sie die Agentur, um sich ihrer Familie zu widmen. Während des anschließenden Sabbatjahres entstand die Idee, Utopia zu gründen. Die Plattform der Utopia AG hat sich zum Ziel gesetzt, den gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit zu beschleunigen. Die gemeinnützigen Aktivitäten und der Think Tank werden von der Stiftung getragen. Politik, Medien und Unternehmen vertrauen auf die Kompetenz von Utopia und lassen sich von Claudia Langer beraten.
Prof. Dr. Heinrich Freiherr von Lersner
war Ministerialdirigent des Bundesinnenministeriums und von 1973 bis 1995 Präsident des Umweltbundesamtes. 1994 hatte er eine Honorarprofessur an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus inne.
Prof. Dr. Ellen Matthies
ist Professorin für Umweltpsychologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. In den Jahren 2001 bis 2011 lehrte sie Angewandte Psychologie und Umweltpsychologie an der Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Psychologie. In den Jahren 2003 bis 2009 gehörte Sie der Sprechergruppe der Fachgruppe Umweltpsychologie in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie an, zuletzt als Sprecherin. Von 2009 bis 2011 war sie als Professorin für Umweltpsychologie Teil der interdisziplinären Arbeitsgruppe "Risk Psychology, Environment and Safety" an der NTNU Trondheim, Norwegen. Homepage >>
Prof. Dr. Peter C. Mayer-Tasch
ist seit 1971 Professor für Politikwissenschaft und Rechtstheorie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. 1971-2003 war er Mitglied des Direktoriums des Geschwister-Scholl-Instituts, meist geschäftsführend. 1984 gründete er die Forschungsstelle für Politische Ökologie, die er bis heute (jetzt mit Prof. Dr. Franz Kohout und Prof. Dr. Franz Theo Gottwald) leitet. 2002-2010 war er Rektor der Hochschule für Politik München, deren Lehrbereich Politische Theorie er (mit Prof. Dr. Ulrich Weiss) nach wie vor leitet.
Prof. Dr. Eckard Rehbinder
Emeritierter Professor für Umweltrecht und Wirtschaftsrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Mitglied der dortigen Forschungsstelle für Umweltrecht. Er war von 1987 bis 2000 Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen in Wiesbaden. In den Jahren 1996 bis 2000 hatte er dort den Vorsitz inne. Mitglied der Akademie zur Erforschung von Folgen technisch-wissenschaftlicher Entwicklungen in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Mitglied des Arbeitskreises Umweltrecht.
Prof. Dr. Lucia Reisch
forscht und lehrt am Centre for Corporate Social Responsibility an der Copenhagen Business School sowie an der Zeppelin University in Friedrichshafen im Bereich Konsumverhalten und Verbraucherpolitik. Sie ist Herausgeberin des internationalen Journal of Consumer Policy, Mitglied im Rat für Nachhaltigkeit und Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats für Verbraucherpolitik beim BMELV. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Corporate Social Responsibility, empirische Konsumverhaltensforschung, Nachhaltiges Konsumieren und Produzieren, Kommunikation der Nachhaltigkeit; Nachhaltigkeits-, Konsum- und Ernährungspolitik.
Dr. Christian Schütze
ist ehemaliger Redaktionsleiter für Innen- und Umweltpolitik der Süddeutschen Zeitung.
Prof. Dr. Dr. h.c. Udo E. Simonis
Ist emeritierter Professor für Umweltpolitik am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB). Er war Direktor des Internationalen Instituts für Umwelt und Gesellschaft (IIUG), Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU), Präsident der World Society for Ekistics (WSE), Mitglied des Committee for Development Policy der Vereinten Nationen (CDP) und Co-Chairman der Task Force on Environmental Governance for China. Seit 1991 ist er Redakteur und Mitherausgeber des Jahrbuch Ökologie. Homepage >>
Drucken