Deutschland sucht den Endlagerstandort – Referentenangebot

17.04.2014

Die Suche nach einem Endlager für die hochradioaktiven Hinterlassenschaften der deutschen Kernkraftwerke geht in die entscheidende Phase. Das Öko-Institut bietet interessierten Institutionen Referenten an. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts stehen für den Austausch zu folgenden Fragestellungen rund um die noch ungelöste Endlagerproblematik zur Verfügung:

  • Um welche Abfälle geht es?
  • Warum endlagern und nicht lagern?
  • Wie weiß ist die weiße Landkarte? Wie organisieren wir die Suche nach einem geeigneten Standort?
  • Was bedeutet eigentlich Langzeitsicherheit?
  • Warum wird an einem Ort gesucht und an einem anderen nicht?
  • Welche Beteiligungs- und Einflussmöglichkeiten gibt es für Bürgerinnen und Bürger?
  • Auf welchen Erfahrungen baut die Endlagersuche heute auf?

Beispielvorträge, die wir bereits gehalten haben:

Deutschland sucht den Endlagerstandort - Konzepte und Stand der Endlagerung von Atommüll. Vortrag von Julia Mareike Neles am sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium der Bergischen Universität Wuppertal, in Zusammenarbeit mit dem Institut ASER e.V., 26.11.2013

Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle. Vortrag von Stefan Alt am jugendpolitischen Seminar der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit,
14.12.2013

Wohin mit unserem Atomüll? Konzepte und Stand der Endlagerung. Vortrag von Julia Mareike Neles an der Volkshochschule Frankfurt, 20.05.2014

Referenten für Ihre Veranstaltung

Gefördert von der Stiftung Zukunftserbe bietet Ihnen das Öko-Institut die Möglichkeit, eine Expertin oder einen Experten aus unserem Haus als Referent und Diskussionspartner zum Thema Endlagersuche einzuladen. Ihre Gesprächspartner sind unabhängige und neutrale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Öko-Instituts, die sich bereits seit Jahren mit der Endlagerthematik auseinandersetzen.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Initiativen, Gruppen, Träger der Erwachsenenbildung, die im Rahmen einer Veranstaltung mit uns über das Thema Endlagersuche sprechen möchten, laden wir ein, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir kommen zu Ihnen im Rahmen eines Gruppentreffens, Seminars oder einer sonstigen von Ihnen organisierten lokalen ehrenamtlichen Veranstaltung.

Unser Besuch ist für Sie grundsätzlich kostenfrei. Wir bitten lediglich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten um Erstattung unserer Reisekosten und gegebenenfalls um eine projektbezogene Spende an Öko-Institut e.V. Diese nutzen wir für die Weiterentwicklung unseres Angebots und für Besuche bei Gruppen und Organisationen ohne finanzielle Möglichkeiten.

Bei Interesse sprechen sie uns gerne an und vereinbaren einen Termin!

Kontaktieren Sie dazu bitte Eva Langenbach, Assistentin des Bereichs Nukleartechnik & Anlagensicherheit, Telefon: +49 6151 8191-122, E-Mail: e.langenbach--at--oeko.de

Informationen zu den Referenten und der Referentin

Julia Neles
Julia Neles ist Diplom-Ingenieurin für Umwelttechnik und seit 1999 am Öko-Institut mit Vorhaben im Themenfeld Entsorgung radioaktiver Abfälle befasst. Davor war sie über fünf Jahre als Gutachterin in der konventionellen Entsorgung tätig. Julia Neles verfügt über umfassende Kenntnisse zu natur-wissenschaftlich-technischen Fragestellungen der Entsorgung wie Eigenschaften radioaktiver Abfälle, Konditionierung, Zwischenlagerung, nationale und internationale Endlagerkonzepte. Darüber hinaus verfügt sie über umfangreiche Erfahrungen in Fragen der Öffentlichkeitsbeteiligung bei Endlagerverfahren.
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Gerhard Schmidt
Gerhard Schmidt ist Chemie-Ingenieur und befasst sich am Öko-Institut seit 24 Jahren mit Abfällen und Endlagerfragen. Er verfolgt seit dieser Zeit die internationalen Entwicklungen auf diesem Gebiet und befasst sich auch mit Langzeitsicherheitsanalysen. Neben Studien über radioaktive Abfälle hat er sich auch mit chemisch-toxischen Abfällen und deren Beseitigung befasst. Da er vorher viele Jahre als Lehrer in der Mittel- und Oberstufe tätig war, kann er auch komplexe Sachverhalte anschaulich vermitteln.
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Stefan Alt
Stefan Alt ist Geologe und seit 2007 im Öko-Institut tätig. Er leitet hier die Arbeitsgruppe Entsorgung im Bereich Nukleartechnik und Anlagensicherheit. Davor war er lange Jahre als Gutachter für Überwachungsbehörden, Kommunen, Wirtschaft und Privatpersonen in den Themenfeldern Grundwasserschutz, Bodenschutz, Altlastensanierung und Abfallwirtschaft tätig. Schwerpunkte seiner Arbeit beim Öko-Institut sind Verfahrensfragen und geologische Fragestellungen zur untertägigen Entsorgung gefährlicher Abfälle und zur Endlagerung radioaktiver Abfälle, sowie zum nationalen und internationalen Regelwerk beim radioaktiven Abfallmanagement.
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